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Der Kämpfer/ Die Kämpferin
Deine Antworten deuten darauf hin, dass Dein Nervensystem in stressigen Zeiten häufig mit viel Aktivierung und Handlungsenergie reagiert.Vielleicht kennst Du das: weitermachen, Lösungen finden, Dinge anpacken, durchhalten. Das kann eine große Stärke sein – gerade dann, wenn viel zu bewältigen ist.Und gleichzeitig kostet auch diese Kraft Energie.Vielleicht bemerkst Du manchmal erst spät, dass Du eigentlich müde bist, eine Pause brauchst oder etwas gerade zu viel wird. Vielleicht meldet sich Dein Körper mit Anspannung, Unruhe oder Erschöpfung – während ein anderer Teil von Dir längst beim nächsten To-do ist.Dafür gibt es einen guten Grund.Unser Nervensystem versucht nicht, uns das Leben schwer zu machen. Es reagiert auf das, was gerade geschieht – geprägt von den Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben. Aktiv werden, durchhalten oder die Dinge selbst in die Hand nehmen kann eine sehr sinnvolle Strategie sein.Schwierig wird es weniger durch die Aktivierung selbst, sondern wenn es kaum noch möglich ist, zwischen Tun und Innehalten zu wechseln.Ein erster kleiner Schritt:Es muss deshalb gar nicht darum gehen, Deinen Kampfgeist loszuwerden oder Dich möglichst schnell zu beruhigen.Vielleicht geht es zunächst einfach darum, Dich mitten im Tun immer wieder selbst mitzubekommen.Wie bin ich gerade da? Was spüre ich in meinem Körper? Und was brauche ich vielleicht gerade?Gerade wenn das innere Hamsterrad läuft, kann es hilfreich sein, dafür einen kleinen Moment bewusst zu unterbrechen.Deshalb habe ich eine kurze Audio-Übung für Dich aufgenommen. Sie lädt Dich ein, für einen Moment aus dem automatischen Weitermachen auszusteigen, Deinen Körper wieder wahrzunehmen und bei Dir anzukommen.→ Body Scan – eine kleine Pause vom Funktionsmodus